Ausdauer, Erleichterung, Enttäuschung und Freude am letzten Sprungtag, an dem sich entschied...
Ausdauer, Erleichterung, Enttäuschung und Freude am letzten Sprungtag, an dem sich entschied, wer bei der FAI-Weltmeisterschaft 2024 in den Disziplinen Style and Accuracy und Canopy Formation endgültig wo auf dem Siegerpodest steht. An diesem Tag fanden die letzten 225 Sprünge statt.


Die Meisterschaft besuchte auch das Anti-Doping-Team Olga Faltysová und Jiří Cinard von der WADA-Zweigstelle und testete vier Wettkämpfer – die zwei Frauen und zwei Männer mit der höchsten Punktzahl.



Erster Programmpunkt des sechsten Tages, des 5. September, war der Tie-Break-Sprung im Mannschafts-Zielspringen zwischen Frankreich und Deutschland um Silber und Bronze. Das katarische Team konnte nach dem Goldgewinn im Tie-Break des fünften Tages aufatmen, doch im französischen wie im deutschen Lager muss es eine unruhige Nacht gewesen sein. Trotzdem waren die Teams beim morgendlichen Einsteigen ins Flugzeug voll konzentriert. Beide Teams zeigten erstaunlich gekonnte Leistungen, und alle warteten gespannt darauf, wie mit jeder Landung das Ergebnis auf dem Bildschirm aufleuchtete, denn die Teams bereiteten sich schon auf einen zweiten Tie-Break-Sprung vor. Am Ende gelang es Deutschland jedoch, Frankreich nur knapp auf den Bronzerang zu verweisen.
Auch das Einzel-Zielspringen ging in den Tie-Break: Gold holte der renommierte deutsche Fallschirmspringer Stefan Wiesner, um Silber und Bronze kämpften anschließend der Tscheche Hynek Tábor und der Franzose Thomas Jeannot. Hynek kam der Marke um einige Millimeter näher als Thomas und gewann den Titel des Vizeweltmeisters 2024.
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